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Ergotherapeutische Abklärungen

Um herauszufinden, ob ein Therapiebedarf besteht oder ob Ergotherapie die geeignete Therapieform für das Kind ist, kann der Arzt (in der Regel der Kinderarzt) eine ergotherapeutische Abklärung mittels einer Verordnung veranlassen. 

ErgotherapeutInnen haben einen ganzheitlichen und alltagsnahen Blick auf den Menschen. Die Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit in Aktivitäten des täglichen Lebens stehen dabei im Mittelpunkt. In einer umfassenden Befunderhebung werden die Stärken und Schwächen sowie die Alltagssituation des Kindes erfasst. Dabei werden verschiedene Faktoren untersucht, die Ursache einer verzögerten Selbständigkeitsentwicklung oder eingeschränkten Handlungskompetenz sein können. Die Befunderhebung basiert auf standartisierten Tests, gezielten Beobachtungen und dem Gespräch mit den Eltern.

Folgende Bereiche können dabei erfasst werden:

  • (Neuro-) motorischer Entwicklungsstand
  • Grafomotorik
  • Händigkeit
  • Visuelle Wahrnehmungsverarbeitung
  • Status der sensorischen Integration
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistungen
  • Arbeitsverhalten
  • Handlungsstrategien
  • Soziale Interaktion
  • Selbstwert

Finanzierung

Die ergotherapeutische Abklärung umfasst zwei Sitzungen à max. 2h. Die Finanzierung hierfür muss nicht bei der Krankenkasse beantragt werden, sie gehört zu den Pflichtleistungen der Grundversicherung.  

Anmelde-Formulare

Fachpersonen Ergotherapie