Ergotherapie ist eine medizinisch-therapeutische Massnahme, deren Kosten nach ärztlicher Verordnung aus der Grundversicherung von den Krankenkassen oder der IV übernommen werden.
Ergotherapie in der Pädiatrie ist bei Kindern aller Altersstufen, vom Kleinkind bis ins Jugendalter, angezeigt, wenn ihre Entwicklung verzögert, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist oder sie von Behinderung bedroht oder betroffen sind.
Dies kann bei folgenden Diagnosen der Fall sein:
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Im Mittelpunkt steht das Kind mit seinen emotionalen, geistigen und körperlichen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Schwierigkeiten. Diese werden mit Hilfe unterschiedlicher Tests und differenzierter Beobachtungsverfahren abgeklärt und die Defizite in der Therapie gezielt behandelt. Die Therapie findet meistens einmal wöchentlich als Einzelbehandlung statt. Übergeordnetes Ziel ist immer die grösstmögliche Selbstständigkeit des Kindes. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Teilziele angestrebt wie die Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Wahrnehmungsverarbeitung, der Handlungskompetenz sowie der Konzentration und der Ausdauer. Gezielte Bewegungsangebote, handwerkliche und gestalterische Aktivitäten sowie Handlungen und kognitive Aufgabenstellungen aus dem täglichen Leben sind Mittel, die wir in der Ergotherapie einsetzen. Je nach Problemstellung wenden wir verschiedene Behandlungskonzepte an (Ayres, Bobath, Feuerstein, Bright Start, Affolter, u.a.). Wichtig ist aber immer, dass wir die Motivation des Kindes gewinnen können. Eine enge Zusammenarbeit mit der Familie sowie mit anderen betreuenden Fachpersonen gehört zu unserer ergotherapeutischen Arbeit.
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