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Claudia Fleischmann

Dipl. Logopädin HfH
Mobile: 
0774658677

Mein Angebot

Logopädie

In einer logopädischen Therapie können Sie Ihr Sprechen oder Ihre Sprache verbessern. Meine Schwerpunkte sind Lesen, Texte verstehen, Texte schreiben und Rechtschreibung, sowie Aussprache.

Texte verstehen und Texte schreiben: Hinter einer Unfähigkeit, mit Texten umzugehen, stecken oft auch Erfahrungen von Überforderung in früheren Schuljahren. Ich kann Ihnen einen Weg zeigen, wie Sie schrittweise an Texte herangehen können.

Aussprachetherapie: Jugendliche und Erwachsene, die vielleicht schon früher eine Therapie besucht haben, und die mit dem Resultat nicht restlos zufrieden sind, oder Fremdsprachige begleite ich gerne bei der Verbesserung ihrer Aussprache in Deutsch.

 

Dyskalkulie / Rechenschwäche

Man kann von einer Rechenschwäche sprechen, wenn über einen längeren Zeitraum hartnäckige Schwierigkeiten im Rechnen auftreten. Rechenschwache Schüler haben ein ungenügendes mathematisches Verständnis und verwenden falsche oder ungünstige Lösungswege. Oft werden ihnen diese auch durch ungeschulte NachhelferInnen beigebracht. Diese „Tricks“ scheinen zwar im Moment hilfreich, aber spätestens dann, wenn der Zahlenraum grösser wird, können sie massive Probleme auslösen. Noch mehr zu üben, bringt nichts, es werden nur falsche Strategien weiter trainiert.

Ohne eine gefestigte Basis kann man im Rechnen keine selbständigen Fortschritte erzielen. Unter „Basis“ verstehe ich: ein Verständnis dafür, dass Zahlen Mengen darstellen (kardinale Zahlenvorstellung), Sicherheit im Zahlenraum (Zahlenstrahl, Schätzen), automatisiertes Rechnen und einfache Rechenstrategien. Ich erlebe Rechnen als kreativen Prozess und begleite Kinder und Jugendliche gerne, wenn ihnen durch eigenes Entdecken „ein Licht aufgeht“.

Da mir der Mathematikstoff bis zur Matura vertraut ist, arbeite ich auch mit Lehrlingen und Gymnasiasten mit Nachteilsausgleich. Wir werden an fehlenden Basiskenntnissen und –fertigkeiten wie auch am aktuellen Schulstoff arbeiten. Die Dyskalkulietherapie ist aber keine Nachhilfestunde.

Symptome einer Dyskalkulie bei Kindern:

Viele Aufgaben werden auch Ende 2. Klasse noch an den Fingern abgezählt.
Es macht im Rechnen unerklärliche Fehler.
Einer und Zehner werden immer wieder verwechselt (43=vierunddreissig).
Das Kind hat grosse Probleme im Kopfrechnen.
Die Ergebnisse bei Textaufgaben sind zum Teil "völlig daneben".
Das Kind hat Angst vor dem Fach Mathematik.
Zu Hause kann es oft viele Rechnungen lösen, doch in der Prüfung versagt es.
Für Mathematikaufgaben braucht das Kind viel Zeit.
Man hat den Eindruck, das Kind mache viele Flüchtigkeitsfehler und konzentriere sich schlecht.
Gelerntes wird schnell wieder vergessen.
Beim Rechnen ermüdet das Kind schnell.
Das Kind braucht bei den Hausaufgaben im Rechnen regelmässig Hilfe.
Bei den Hausaufgaben gibt es Streit.

 

Für Lehrlinge und Gymnasiasten

Sind Sie in einer Lehre oder im Gymnasium und haben Sie den Eindruck, dass Ihr Weiterkommen wegen Ihrer Lese-Rechtschreibstörung oder Rechenschwäche gefährdet ist? In einem Erstgespräch werden wir über Ihre Bedürfnisse und mein Therapieangebot diskutieren. Eventuell kommen eine staatliche Kostenübernahme und ein Nachteilsausgleich in Frage. Ich informiere Sie gerne darüber, welche Schritte dafür nötig sind. 

Mein Werdegang

Tätigkeiten:

seit 2017 Selbständige Tätigkeit mit AJB-Zulassung (Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich)

2015-17   Logopädin an der Schule Adliswil, Kindergarten bis Jugendalter

2016        Logopädische Therapie für Patienten mit einer Aphasie

2012-15   Schul-Logopädin in Zürich-Wiedikon

2004-08   Nachhilfestunden in Mathematik für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren

2001-02   Interimsmässige Tätigkeit als Mathematiklehrerin an der AKAD in Zürich-Oerlikon (gymnasiale Abteilung)

2000-01   Laborantin am Institut für Teilchenphysik der ETH Zürich

1997-99   Gymnasiallehrerin an den Kantonsschulen Schaffhausen und Wettingen

 

Ausbildungen:

2016-17   Theorie und Praxis der Dyskalkulie-Therapie am TZR in Basel (Berufsbegleitende Ausbildung)

2008-12   Studium der Logopädie an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich

1989-96   Studium der Erdwissenschaften an der ETH Zürich und Ausbildung als Gymnasiallehrerin in Geografie

 

Mitgliedschaften:

zbl, Zürcher Berufsverband der Logopädinnen und Logopäden

DLV, Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband

SAL, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Logopädie, Rorschach

Zu meiner Arbeit

"Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ Galileo Galilei

Lernen, Probleme zu lösen, verstehe ich als wichtigen Bestandteil unseres Lebens. Jede Person kennt Bereiche, wo ihr das Lernen besser gelingt als in anderen.

Besonders im schulischen Bereich führen ungünstige Strategien und zu hohe Erwartungen zu Frustration und Ängsten. Gewisse Hürden erscheinen als zu gross.

Mir macht es Freude, gemeinsam mit meinen Klienten zu ergründen, wie die jeweilige Hürde genau aussieht, wie sie entstanden ist, und wie sie überwunden werden kann. Lernende begleiten heisst für mich, gemeinsam kleinschrittige Ziele festlegen und sich an gemachten Fortschritten sowie neu erwachter Kreativität freuen.

 

Die Therapie basiert jeweils auf den Vorgesprächen und einer genauen Abklärung.

Der Austausch mit den Eltern und Lehrpersonen als wichtigstem Lernumfeld ergänzt die  Therapiestunden.