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Die Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die auch als Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom oder Hyperkinetische Störung (HKS) bezeichnet wird, ist eine bereits im Kindesalter beginnende psychische Störung, die sich durch Probleme mit der Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität äußert.

Die Depression ist eine psychische Störung mit Zuständen psychischer Niedergeschlagenheit als Leitsymptom. Der Begriff leitet sich von lateinisch deprimere «niederdrücken» ab.

Ein Burn-out ist verwandt mit einer Depression. Manche Fachleute gehen davon aus, dass es das Gleiche ist.

Dyskalkulie ist eine Beeinträchtigung des arithmetischen Denkens bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen (Synonyme sind Zahlenblindheit, Rechenschwäche oder Arithmasthenie, alternativ besondere Schwierigkeiten im Rechnen/nicht bearbeitete stoffliche Hürden).

Hochbegabung bezeichnet eine umfassende, weit über dem Durchschnitt liegende intellektuelle Begabung eines Menschen. In der Psychologie wird diese durch unterschiedliche Modelle unterschiedlich definiert. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass es einen Generalfaktor der Intelligenz («g») gibt.

Legasthenie – auch Lese-Rechtschreib-Störung, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten und LRS genannt – ist die massive und lang andauernde Störung des Erwerbs der Schriftsprache (Geschriebene Sprache). Legastheniker haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen in geschriebene Sprache und umgekehrt.

Die Prüfungsangst (engl. test anxiety) ist eine Angst vor der Bewertung der persönlichen Leistungsfähigkeit, die den Betroffenen daran hindern kann, sein Wissen bei einer Prüfung unter Beweis zu stellen. Grundsätzlich kann sie aber auch zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit führen. Als Krankheit ist sie nur in Sonderfällen einzustufen.

Unter Teilleistungsschwächen versteht man Leistungsdefizite in begrenzten Teilbereichen wie Rechnen, Lesen, Rechtschreiben, Sprechen oder der Motorik bei hinreichender Intelligenz, ausreichender Förderung, sowie körperlicher und seelischer Gesundheit.

Verhaltensauffälligkeit oder Verhaltensstörung ist ein Begriff, der aus dem angelsächsischen Sprachäquivalent conduct disorder entstanden ist und bezeichnet unspezifische Abweichungen im Sozialverhalten. Manchmal wird der Begriff auch synonym zu der Störung des Sozialverhaltens verwendet.