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Verhaltensauffälligkeiten

Verhaltensauffälligkeit oder Verhaltensstörung ist ein Begriff, der aus dem angelsächsischen Sprachäquivalent conduct disorder entstanden ist und bezeichnet unspezifische Abweichungen im Sozialverhalten. Manchmal wird der Begriff auch synonym zu der Störung des Sozialverhaltens verwendet. Als unpräzise und tendenziös gilt die Bezeichnung Schwererziehbarkeit.

In neuerer Zeit wird vermehrt der weniger stigmatisierende Begriff Problemverhalten oder herausforderndes Verhalten zur Beschreibung verwendet. Die Begriffe spielen insbesondere in der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Heilpädagogik eine wichtige Rolle, da von Verhaltensauffälligkeiten oder Problemverhalten ein erheblicher Leidensdruck und Störungen in Gruppenprozessen oder Lerngruppenprozessen ausgehen kann.

Die Definition von problematischem Verhalten fällt schwer, da es fließende Übergänge zum Normbereich von Verhalten gibt.

«Problemverhalten lässt sich als Verhalten beschreiben:

  • das auf den sich verhaltenden Menschen selbst oder seine Umwelt und Mitwelt über einen längeren Zeitraum belastend und verunsichernd wirkt
  • das in der Auswahl und Intensität nicht der Situation angepasst erscheint
  • das Entwicklungsmöglichkeiten behindert, anstatt sie zu fördern»

(Quelle: Wikipedia)

Wir definieren ein Verhalten als eine Verhaltensauffälligkeit oder ein problematisches Verhalten, wenn dieses Verhalten das Lernen behindert.

So ist etwa eine rasche Erregtheit eines Kinder der Grundstufe bei Herausforderungen zunächst kein problematisches Verhalten. Führt jedoch diese Aufgeregtheit regelmässig dazu, dass das Kind Aufgaben nicht bewältigen kann, so  stufen wir dieses Verhalten als eine therapiewürdige Verhaltensauffälligkeit ein. Denn dieses Verhalten behindert das weitere Lernen.

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