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Neuronale Plastizität

Wie unser Lebensstil das Gehirn beeinflusst

Jede Stimulation von aussen beeinflusst die Flexibilität des Gehirns. Das neuronale Konzept lautet: Use it or loose it. Weitere Informationen dazu können Sie im Artikel aus "das Gehirn", der Zeitschrift der Schweizerischen Hirnliga, lesen. Viel Spass dabei.

Das Familienklassenzimmer

Wenn Familie Schule macht
Das Familienklassenzimmer ist eine innovative Form der Multifamilienarbeit, also Arbeit mit mehreren Familien gleichzeitig. In erster Linie werden hier Verhaltens- und Lernprobleme angegangen. Beispielsweise an einem halben Tag pro Woche unterrichtet eine Lehrperson sechs bis zehn Schülerinnen und Schüler im Beisein einer oder mehrerer für die Erziehung wichtiger Personen, meistens Mutter und Vater. Jedoch können es auch ältere Geschwister, Grosseltern oder weitere Personen sein, die bei der Betreuung des Kindes eine zentrale Rolle spielen. Neben der Lehrperson arbeiten im Familienklassenzimmer oft zwei in Multifamilienarbeit ausgebildete Coaches, die mit den Eltern arbeiten und den Unterricht durch typische Übungen aus der Multifamilienarbeit erweitern. Zum Teil finden das Familienklassenzimmer an Randstunden oder Samstagen statt, sodass die Eltern teilnehmen können und ihnen keine Probleme am Arbeitsplatz entstehen. Ziel ist, dass verhaltensauffällige Kinder lernen, die Regeln der Schule zu akzeptieren und ihren Schulalltag zu bewältigen. Dabei unterstützen die Eltern die Kinder aktiv, sie erfahren auch eigene Lernprozesse, indem ihnen zeitweise die Verantwortung für das Verhalten ihres Kindes während des Unterrichts übertragen wird. Zudem werden die Eltern angeregt, sich gegenseitig in diesem Prozess zu unterstützen. Von anderen Eltern lassen sich Kinder oft mehr sagen als von den eigenen. Somit können typische Muster unterbrochen werden. Was die Kinder dabei erleben ist, dass Lehrer und Familien einander unterstützen, einander achten und dabei auch Spass haben können. Durch die gemeinsame Teilnahme von Kindern und Eltern am Familienklassenzimmer soll eine positive Schulentwicklung ermöglicht und der Verbleib in der Regelklasse gesichert werden. Zudem sollen Schulersatzprojekte wie z.B. eine separative Sonderschulung vermieden werden.   Im Video-Interview zu sehen der „Vater“ der Multifamilienarbeit, Eia Asen:   https://www.youtube.com/watch?v=vfpwVwy0-Qw (Kurzinterview, 1min 20 sec)   https://www.youtube.com/watch?v=m0IVGruxxCs (Langversion, 12min 37 sec)  

Ein „Wurzelflug“ für Menschen mit Hirnverletzung

Die 2016 gegründete Vereinigung „Wurzelflug“ hat es sich zum Anliegen gemacht, Menschen, die in sehr jungen Jahren von einer Hirnverletzung betroffen wurden in konkreten finanziellen Engpässen zu unterstützen. Diesen Menschen fehlen nebst sozialen Netzwerken oft auch die finanziellen Mittel für den weiteren Lebensweg. Nähere Informationen erhalten Sie hier: https://www.wurzelflug.ch  

„Meine Eltern haben mein Spiel nicht unterbrochen - und ganz wichtig, sie haben es ernst genommen.“

André Stern - darf man Kindern keinerlei Grenzen setzen?

Kinder können sich das nötige Wissen für das Leben aus sich selbst heraus aneignen, sagt André Stern. Der Freilerner über den Wert des freien Spiels, Motivation durch Begeisterung und warum es eine neue Haltung gegenüber unseren Kindern braucht.

Lesen Sie das spannende Interview hier weiter: https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/freilerner-andre-...

Hausaufgaben machen Kinder nicht klüger!

Interview mit Remo Largo, Kinderarzt und Autor diverser Elternfachbücher
Remo Largo plädiert in seinem Interview einmal mehr für selbstbestimmtes Lernen, konkrete und vertrauensvolle Beziehungsarbeit der Lehrpersonen mit dem Kind und persönlichen Kontakt zum Familiensystem sowie Druckabbau zum Thema der schulischen Leistungen. Das Kind soll sich aktiv mit seinem Wissensstand auseinandersetzen dürfen, dabei Selbsterfahrungen machen und so seine Selbstwirksamkeit entdecken.  Selbstvertrauen ins eigene Tun und Erkennen seiner Fähigkeiten ist die Grundlage der Lebensgestaltung schlechthin! Der Beitrag der Familie dazu ist wichtig und gross - derjenige der Schule ebenso.   Das Interview kann auf folgendem Link gelesen werden: https://deutsches-schulportal.de/schulkultur/remo-largo-hausaufgaben-mac...

Clever lernen

Workshop für 11 bis 13 jährige

Wenn die Menge der Hausaufgaben von Schuljahr zu Schuljahr zunimmt und Kinder immer mehr Schulfächer und Prüfungen bewältigen müssen, stossen viele Schüler mit den Lernstrategien aus Primarschulzeiten an ihre Grenzen. Plötzlich müssen sie sich auf mehrere Prüfungen parallel vorbereiten und sich die Zeit so einteilen, dass sie nebenbei auch noch die Hausaufgaben bewältigen können.

 

Weitere Informationen zu diesem tollen Angebot finden Sie in der angehängten Datei.

Lernen in Bewegung

Ferienschwimmkurs für Schulkinder

In der letzten Sommerferienwoche findet im Schwimmbad Fohrbach in Zollikon ein etwas spezieller Schwimmkurs für Kinder statt. Hier geht es nicht in erster Linie um die Korrektur der Schwimmtechnik, sondern darum, Konzentration und Aufmerksamkeit zu trainieren und neben Spiel und Spass im Wasser auch einwenig zu rechnen und zu lesen....

Weitere Informationen zum Kurs finden Sie über folgenden Link: https://www.markusziegler.ch/sportcoaching/schwimmsport/kurse-1/anmmovea...

"DRANNEBLIIBE"

Wie Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit den Kinden beim Lernen helfen

Nach jedem Hinfallen wieder aufstehen – wer ein Ziel verfolgt, braucht Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit. Das lernen Kinder, wenn die Eltern ihnen nicht zu viel abnehmen.

Lesen Sie den interessanten Artikel in der angehängten Datei weiter!

Viel Spass dabei!

Gehirn und Sport

Warum Lächeln wichtig ist

Die Schweizerische Hirnliga hat im zweiten Heft "das Gehirn" diesen spannenden Artikel (siehe Anhang) veröffentlicht.

Viel Spass beim Lesen!

Man muss nicht immer alles haben!

Kinder werden nicht als bewusste Konsumenten geboren. Sparen, um sich den grossen Wunsch zu erfüllen – das müssen ihnen die Eltern beibringen. Text: Florence Schnydrig Moser
Bild: Keystone
in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse Wenn Kinder das erste Mal Sack­geld erhalten, stellen sich neue Fragen. Zum Beispiel: Soll ich mir die neue Jeans kaufen, die ich so gerne hätte? Oder soll ich noch etwas sparen und mir in einigen Monaten eine neue Spielkonsole besorgen? Oder lege ich das Geld auf mein Sparkonto?

Einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen Kinder und Jugendliche nicht von alleine. Jugendforscher Axel Dammler sagt: «Die Eltern müssen den Rahmen stecken, in dem der kindliche Kon­sum stattfindet: Zum einen, indem sie Geld zur Verfügung stellen. Und zum anderen, indem sie Kindern die Freiräume geben, sich selbstbe­stimmt im Konsum zu erproben.»

Im besten Fall spart ein Kind für einen Wunsch und kauft sich das begehrte Produkt mit dem eigenen Sackgeld. Problematisch sei es, wenn Eltern ihren Kindern alles kauften, sagt Axel Dammler: Dies nehme ihnen die Gelegenheit, eigene Kon­sumerfahrungen zu machen. Zudem lernen Kinder dadurch nicht, wie man Prioritäten setzt oder plant.   Ein Jugendlohn für Lebenskosten Mit dem Sackgeld wird ein erstes Übungsfeld geschaffen, in dem Kin­der eigene Konsumerfahrungen machen können. Ab dem zwölften Lebensjahr empfiehlt Pro Juventute den Jugendlohn. Im Gegensatz zum Sackgeld sollen damit notwendige Lebenskosten getragen werden. Das Prinzip: Die Eltern überweisen einen monatlichen Fixbetrag, von dem die Kinder Kleidung, Handy oder Coif­feur selbst bezahlen. Die Höhe des Jugendlohns soll den bisherigen Ausgaben der Eltern für das Kind, dem aktuellen Lebensstandard und dem Familienbudget entsprechen. So sollen Jugendliche lernen, sich ihr Geld einzuteilen.

Beim Sackgeld wie beim Jugend­ lohn gilt: Ihm Rahmen der mit den Eltern definierten Regeln sollen Kin­der selber entscheiden dürfen, wofür sie das Geld ausgeben. Das kann mit sich bringen, dass Eltern mit Kauf­entscheidungen ihrer Kinder nicht einverstanden sind. Daniel Betschart, bei Pro Juventute verantwortlich für Schuldenprävention und Konsum, empfiehlt, Familienregeln aufzustel­len: «Beispielsweise können Eltern mit dem Kind die Regel aufstellen, dass vor dem Essen keine Süssigkei­ten konsumiert werden dürfen. Die­se Regel gilt dann selbstverständlich auch für die selbst gekauften Gum­mibärchen.»   Über bewussten Konsum reden Doch verantwortungsvoll konsumie­ren ist für Jugendliche nicht einfach, denn gerade im Instagram­Alter werden sie regelmässig mit Versu­chungen konfrontiert. Da ist es gut, wenn in der Familie über bewussten Konsum gesprochen wird. Eltern sollten ihren Kindern vermitteln, dass es sich lohnt, darüber nachzu­denken, wofür man sein Geld aus­ gibt, und dass Geld keine unendliche Ressource ist.

Florence Schnydrig Moser
ist Leiterin Products & Investment Services und Auftraggeberin der grossen Sackgeldstudie, die 2017 gemeinsam von Credit Suisse und Pro Juventute veröffentlicht wurde.