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CORONAVIRUS

Wichtige Informationen

Liebe Eltern, liebe KundInnen 

Die Ausbreitung des Coronavirus verunsichert. Ab Montag, 16. März 2020 werden alle Schulen bis zum Ende der Frühlingsferien 2020 geschlossen sein. Diese einschneidende Massnahme, die der Bundesrat am 13.3.2020 entschied, hat zum Ziel :

  • die Ausbreitung des Virus zu verzögern
  • Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko zu schützen
  • dem Gesundheitssystem zu ermöglichen, die schwereren Fälle effizient zu versorgen.

Nach aktuellem Kenntnisstand fallen wir als Lernpraxis nicht unter die Schliess-Anordnung des Bundes, da wir fast ausschliesslich Zweier-Kontakte pflegen. Aus diesem Grund wird die Lernpraxis ihre Tore nicht schliessen.  

Wir werden weiterhin - unter strikter Einhaltung der Hygienemassnahmen - Therapien und Coachings in der Lernpraxis anbieten und durchführen. 

Die folgenden vom Bundesamt für Gesundheit empfohlenen Hygienemassnahmen werden wir in der Lernpraxis aber, wie schon in den letzten zwei Wochen, peinlich genau einhalten:

  • Beim Eintreten in die Praxis die Hände mit Seife waschen (mind. 20 Sekunden unter fliessendem Wasser)  
  • kein Händeschütteln zur Begrüssung  
  • Einhalten des Sozialabstandes von 2m (bei Untersuchungen nicht durchgehend möglich)  
  • Wir desinfizieren Tische, Türklinken, benützte Geräte und Materialien nach jeder Stunde (die Kinder sollen zudem wenn möglich ihre eigenen Stifte/das Etui mitnehmen)
  • Kinder mit Krankheitsanzeichen werden sofot nach Hause geschickt. 

So soll das Übertragungsrisiko vom Kind zu uns, zu Ihrem Kind oder zu Ihnen sehr tief gehalten werden.


Natürlich schicken Sie ihr Kind mit Anzeichen nicht in die Lernpraxis oder kommen wenn möglich selber nicht als Begleitperson mit. Bitte lassen Sie Ihr Kind wenn immer möglich NICHT den ÖV benützen und auch nicht von den Grosseltern oder älteren Begleiterpersonen bringen.

Auch Coachings und Therapien  über Skype oder Facetime sind möglich. Diese Form ist eher für Jugendliche und junge Erwachsene, aber weniger für jüngere Kinder (unter 8 Jahren) geeignet. 

Für eine gelingende Skype-Session bedarf es einige Vorbereitung:

  • Computer/ Handy und Skype und Wlan/Internet  müssen funktionieren. Der Computer braucht eine Camera.  
  • Das Kind, die Klientin braucht einen Ort, wo sie von Geschwistern und andern Menschen nicht gestört wird. Eltern können mit einer Vorbereitungszeit dazu beitragen, dass die Stunde ihre Wichtigkeit erhält. 
  • Bitte beachten Sie, dass Skype nur eingeschränkt die Privatsphäre gewährleistet. Hilfreich ist, einen betriebsbereiten Drucker zur Verfügung zu haben. So können wir eingescannte Arbeitsblätter zustellen.

Selbstverständlich können Sie bereits bestehende Termine absagen. Bitte beachten Sie, dass Termine verrechnet werden, welche weniger als 24h im Voraus abgesagt werden. 

Wir hoffen, mit diesen Massnahmen und Angeboten einen möglichst geregelten Alltag und weiteres Lernen zu ermöglichen. 

Bitte setzen Sie sich mit der Ihnen bekannten Fachperson in Verbindung, um individuelle Vereinbarungen zu treffen.

Bleiben Sie und Ihre Famile gesund!

Mit besten Grüssen
Rolf Nyfeler, Leitung

Lernen und Gedächtnis

Tipps zum Behalten von Gelerntem
 Wie merkt man sich etwas? Wie behält man Gelerntes? Wer könnte das besser wissen, als eine Gedächtnisweltmeisterin? Michaela Karsten gibt Tipps, wie Lernen gelingt.     https://www.wireltern.ch/artikel/lerntipps-fuer-schueler-1119    

Neuronale Plastizität

Wie unser Lebensstil das Gehirn beeinflusst

Jede Stimulation von aussen beeinflusst die Flexibilität des Gehirns. Das neuronale Konzept lautet: Use it or loose it. Weitere Informationen dazu können Sie im Artikel aus "das Gehirn", der Zeitschrift der Schweizerischen Hirnliga, lesen. Viel Spass dabei.

Das Familienklassenzimmer

Wenn Familie Schule macht
Das Familienklassenzimmer ist eine innovative Form der Multifamilienarbeit, also Arbeit mit mehreren Familien gleichzeitig. In erster Linie werden hier Verhaltens- und Lernprobleme angegangen. Beispielsweise an einem halben Tag pro Woche unterrichtet eine Lehrperson sechs bis zehn Schülerinnen und Schüler im Beisein einer oder mehrerer für die Erziehung wichtiger Personen, meistens Mutter und Vater. Jedoch können es auch ältere Geschwister, Grosseltern oder weitere Personen sein, die bei der Betreuung des Kindes eine zentrale Rolle spielen. Neben der Lehrperson arbeiten im Familienklassenzimmer oft zwei in Multifamilienarbeit ausgebildete Coaches, die mit den Eltern arbeiten und den Unterricht durch typische Übungen aus der Multifamilienarbeit erweitern. Zum Teil finden das Familienklassenzimmer an Randstunden oder Samstagen statt, sodass die Eltern teilnehmen können und ihnen keine Probleme am Arbeitsplatz entstehen. Ziel ist, dass verhaltensauffällige Kinder lernen, die Regeln der Schule zu akzeptieren und ihren Schulalltag zu bewältigen. Dabei unterstützen die Eltern die Kinder aktiv, sie erfahren auch eigene Lernprozesse, indem ihnen zeitweise die Verantwortung für das Verhalten ihres Kindes während des Unterrichts übertragen wird. Zudem werden die Eltern angeregt, sich gegenseitig in diesem Prozess zu unterstützen. Von anderen Eltern lassen sich Kinder oft mehr sagen als von den eigenen. Somit können typische Muster unterbrochen werden. Was die Kinder dabei erleben ist, dass Lehrer und Familien einander unterstützen, einander achten und dabei auch Spass haben können. Durch die gemeinsame Teilnahme von Kindern und Eltern am Familienklassenzimmer soll eine positive Schulentwicklung ermöglicht und der Verbleib in der Regelklasse gesichert werden. Zudem sollen Schulersatzprojekte wie z.B. eine separative Sonderschulung vermieden werden.   Im Video-Interview zu sehen der „Vater“ der Multifamilienarbeit, Eia Asen:   https://www.youtube.com/watch?v=vfpwVwy0-Qw (Kurzinterview, 1min 20 sec)   https://www.youtube.com/watch?v=m0IVGruxxCs (Langversion, 12min 37 sec)  

Ein „Wurzelflug“ für Menschen mit Hirnverletzung

Die 2016 gegründete Vereinigung „Wurzelflug“ hat es sich zum Anliegen gemacht, Menschen, die in sehr jungen Jahren von einer Hirnverletzung betroffen wurden in konkreten finanziellen Engpässen zu unterstützen. Diesen Menschen fehlen nebst sozialen Netzwerken oft auch die finanziellen Mittel für den weiteren Lebensweg. Nähere Informationen erhalten Sie hier: https://www.wurzelflug.ch  

„Meine Eltern haben mein Spiel nicht unterbrochen - und ganz wichtig, sie haben es ernst genommen.“

André Stern - darf man Kindern keinerlei Grenzen setzen?

Kinder können sich das nötige Wissen für das Leben aus sich selbst heraus aneignen, sagt André Stern. Der Freilerner über den Wert des freien Spiels, Motivation durch Begeisterung und warum es eine neue Haltung gegenüber unseren Kindern braucht.

Lesen Sie das spannende Interview hier weiter: https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/freilerner-andre-...

Hausaufgaben machen Kinder nicht klüger!

Interview mit Remo Largo, Kinderarzt und Autor diverser Elternfachbücher
Remo Largo plädiert in seinem Interview einmal mehr für selbstbestimmtes Lernen, konkrete und vertrauensvolle Beziehungsarbeit der Lehrpersonen mit dem Kind und persönlichen Kontakt zum Familiensystem sowie Druckabbau zum Thema der schulischen Leistungen. Das Kind soll sich aktiv mit seinem Wissensstand auseinandersetzen dürfen, dabei Selbsterfahrungen machen und so seine Selbstwirksamkeit entdecken.  Selbstvertrauen ins eigene Tun und Erkennen seiner Fähigkeiten ist die Grundlage der Lebensgestaltung schlechthin! Der Beitrag der Familie dazu ist wichtig und gross - derjenige der Schule ebenso.   Das Interview kann auf folgendem Link gelesen werden: https://deutsches-schulportal.de/schulkultur/remo-largo-hausaufgaben-mac...

Clever lernen

Workshop für 11 bis 13 jährige

Wenn die Menge der Hausaufgaben von Schuljahr zu Schuljahr zunimmt und Kinder immer mehr Schulfächer und Prüfungen bewältigen müssen, stossen viele Schüler mit den Lernstrategien aus Primarschulzeiten an ihre Grenzen. Plötzlich müssen sie sich auf mehrere Prüfungen parallel vorbereiten und sich die Zeit so einteilen, dass sie nebenbei auch noch die Hausaufgaben bewältigen können.

 

Weitere Informationen zu diesem tollen Angebot finden Sie in der angehängten Datei.

Lernen in Bewegung

Ferienschwimmkurs für Schulkinder

In der letzten Sommerferienwoche findet im Schwimmbad Fohrbach in Zollikon ein etwas spezieller Schwimmkurs für Kinder statt. Hier geht es nicht in erster Linie um die Korrektur der Schwimmtechnik, sondern darum, Konzentration und Aufmerksamkeit zu trainieren und neben Spiel und Spass im Wasser auch einwenig zu rechnen und zu lesen....

Weitere Informationen zum Kurs finden Sie über folgenden Link: https://www.markusziegler.ch/sportcoaching/schwimmsport/kurse-1/anmmovea...

"DRANNEBLIIBE"

Wie Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit den Kinden beim Lernen helfen

Nach jedem Hinfallen wieder aufstehen – wer ein Ziel verfolgt, braucht Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit. Das lernen Kinder, wenn die Eltern ihnen nicht zu viel abnehmen.

Lesen Sie den interessanten Artikel in der angehängten Datei weiter!

Viel Spass dabei!